7 Elemente für mehr Alltagsglücks-Momente

Auf der Über uns-Seite stellen wir uns beruflich vor – im Magazin wird es dann persönlicher. Alice teilt hier Dinge, die ihr im Alltag Kraft geben und das Potential haben den ein oder anderen Glücksmoment einzuladen.

Säen und Ernten

5 verschiedene Chilliesorten, kreisförmig auf einem Hintergrund aus Holz angeordnet

Zwei Saat- und Ernteperioden habe ich jetzt schon auf unserem neuen Balkon, auf dem man sich ganz gut austoben kann, erlebt.

Im Frühjahr steht mein halbes Wohnzimmer mit selbstgezogenen Chillie- und Tomatenpflanzen voll, nach den Eisheiligen muss dann eigentlich nur noch gegossen werden und im Spätsommer wird geerntet. Poridge mit Beeren vom Balkon fühlt sich auf jeden Fall nach einem guten Start in den Tag an.

Kochen und Essen

Ich koche gerne, aber es darf nicht zu lange dauern, denn mit mir selbst bin ich recht ungeduldig. Was ich richtig gerne mache, ist es mir Essen zu überlegen aus den Zutaten, die wir noch zu Hause haben, auch wenn diese auf den ersten Blick vielleicht nicht wirklich zusammenpassen. Ich finde die Köchin Sophia Hoffmann (nicht nur) in dieser Hinsicht total inspirierend. Sie belässt es nicht beim Kochen, sondern nutzt ihre Stimme auch, um politisch Stellung zu beziehen.

Lesen und Abtauchen

Ich bin froh, dass ich keine Poesiealben mehr ausfüllen muss, denn unter Hobby würde ich ernstgemeint ‚lesen’ eintragen und irgendwie denke ich, dass das alle anderen immer nur aus Verlegenheit getan haben. Ich lese häufig zum Einschlafen und im Urlaub dann gerne auch mal mehrere Bücher. Meine größte Angst ist, dass es in der Bibliothek irgendwann mal keinen Nachschub mehr geben könnte – also das, was Isa hier beschrieben hat.

Spaziergänge am Wasser, mehrmals wöchentlich

Berlin liegt ja bekanntlich nur in der Fantasie am Meer und deswegen genieße ich es sehr, dass ich nur einige Gehminuten vom Weißensee entfernt wohne. Manchmal starte ich meinen Spaziergang mit schlechter Laune und beende ihn mit zwei neuen Ideen.

Blick durch grüne Äste auf einen See. Auf der Wasseroberfläche glitzert die Sonne

Versuchen ein zyklischeres Leben zu führen

In unserer Welt, die vom Grundsatz ‚höher,schneller,weiter’ geprägt und getrieben ist, fällt es mir gar nicht so leicht, auf meinen Zyklus zu achten. Wenn ich keine Coachings habe, macht es mir meine Selbstständigkeit eigentlich tendenziell leichter Pausen einzubauen – bis dahin gibt es aber noch viele verinnerlichte Glaubenssätze zu beackern.

Wenn ich es aber schaffe mich während meiner Periode auszuruhen, habe ich im neuen Zyklus mehr Ausdauer in den anderen Zyklusphasen.

Wie ist eigentlich die weibliche Form von Guru?

Mindestens zwei meiner Kolleginnen sind keine Fans und ich finde es gibt durchaus auch berechtige Kritik an ihr, aber Laura Malina Seiler begleitet mich schon seit einigen Jahren und einige ihrer Inhalte und Herangehensweisen haben mich bei meiner Entwicklung auf jeden Fall sehr unterstützt.

Für Balance zwischen Einsiedlerkrebsdasein und Austausch mit meinen Freund*innen sorgen

Ich dachte von mir selbst immer, dass ich extrovertiert bin: meine Mutter erzählte mir immer wieder, wie ich während des Flugs nach San Francisco als eineinhalbjähriges Kind das ganze Flugzeug unterhalten hätte. Der Austausch mit anderen und insbesondere mit meinen Freund*innen ist mir immer noch super wichtig, aber ich musste 33 Jahre alt werden, um zu erkennen, dass ich mindestens genauso viel Zeit auch mit mir allein brauche. Und heute begegne ich das erste Mal dem Begriff Ambiverts und kann mich mit dem Begriff identifizieren.

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