Confession – über die Kunst sich offen und ehrlich mitzuteilen

An was denkst du, wenn du das Wort „Confession“ hörst? Aus dem Englischen übersetzt bedeutet es zum Beispiel „Geständnis“ oder „Beichte“. Aber auch „Bekenntnis“.

Mit der klassischen Beichte, wie wir es aus der katholischen Kirche kennen, haben wir natürlich nichts zu tun. Allerdings bringt das „Bekenntnis“ im Sinne von sich offen und ehrlich mitteilen ziemlich viele positive Funktionen mit sich.

 

In unserem Alltag haben wir nur meist gar nicht so häufig die Möglichkeit, dass wir uns offen und ehrlich mitteilen können, weil zum Beispiel die Zeit oder die richtigen Personen fehlen. Schnell werden auch mal innere Stimmen laut, die uns davor warnen wollen, etwas aus unserem Inneren zu teilen.

Wer kennt sie nicht, die Angst vor Ablehnung, Ausgrenzung, Bewertung, Verurteilung und Verletzung?

Es kann sein, dass wir Angst haben, uns schwach zu zeigen und der gesellschaftlichen Überzeugung aufsitzen, dass wir alles alleine schaffen müssen.

 

Vielleicht haben wir als Kind auch mal die Erfahrung gemacht, dass wir einer vermeintlichen Freundin ein Geheimnis anvertraut haben und diese Freundin hat das Geheimnis weiter erzählt und plötzlich lachen alle anderen Kinder der Klasse über uns. Daraus lässt sich natürlich schnell der Gedanke ableiten, dass wir lieber nichts mehr teilen und wir unsere Geheimnisse für uns behalten sollten.

 

Auch die Beschämung durch Eltern oder Lehrer*innen, wenn wir vermeintlich etwas “Falsches” gesagt oder getan haben, kann dazu führen, dass wir uns selbst weniger vertrauen und auch ein Grund sein, warum wir Angst davor haben, uns authentisch zu zeigen.

 

Allerdings können wir ohne Verbindung und Verbundenheit mit anderen Menschen nicht leben und Verbindung entsteht durch Vertrauen.

In unserem 4C-Circle kommen wir als Frauen* zusammen, bauen Vertrauen auf und teilen uns offen und ehrlich mit, ohne Angst vor Bewertung und Verurteilung haben zu müssen.

 

Zu Beginn kennen wir uns noch nicht und das Vertrauen darf sich zunächst noch aufbauen, aber dafür haben wir Tools und Methoden, die uns Halt geben. Mit Hilfe derer wir zum Beispiel lernen, präsent zu zuhören.

Im Alltag erleben wir es häufig, dass wir eine Erfahrung mit einer anderen Person teilen und die andere Person hört nicht präsent zu, sondern will direkt auch ihre Erfahrung teilen. Im 4C-Circle lernen wir, zuzuhören, um des Zuhören willens, so dass die volle Präsenz der Person gehört, die ihre Geschichte teilt.

 

Brené Brown schreibt in ihrem Buch Verletzlichkeit macht stark darüber, wie die Scham uns davon abhält uns offen und ehrlich mitzuteilen aus Angst vor Verletzlichkeit und Ablehnung.

„Wenn wir jemandem unsere Geschichte mitteilen können, der miT Empathie und Verständnis reagiert, hat die Scham keine Chance, Besitz von uns zu ergreifen. Auch Selbstmitgefühl ist sehr wichtig, doch da Scham ein soziales Phänomen ist – sie tritt im menschlichen Miteinander auf -, lässt sie sich am besten auch im zwischenmenschlichen Kontakt heilen. Eine „soziale Wunde“ braucht „sozialen Balsam“, und dieser Balsam heißt Empathie.” BRENE Brown

Wenn du einen Ort suchst, an dem du dich offen und ehrlich mitteilen kannst, an dem du lernst, anderen präsent zuzuhören und wenn du wieder mehr Verbindung und Verbundenheit spüren möchtest, dann freuen wir uns dich im 4C-Circle begrüßen zu dürfen! Wir starten am 27. September 2023. Hier gibt’s mehr Infos zum 4C-Circle.

 

Foto: Bence Halmosi auf Unsplash

 

 

 

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